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Carl Weyprecht (1832-1881)
Es liegen zur Zeit keine aktuellen Termine vor.
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zur Person Carl Weyprechts
aus einem Referat von Dr. Heidi v. Leszczynski
Urgroßnichte des Polarfahrers und Entdeckers, gehalten anlässlich eines Vortragsabends in der Rentmeisterei in Bad König am 29. April 2005
Weiterführende Eintragungen:
Carl Weyprecht wird am
8.September 1838 in Darmstadt geboren. Seine Kindheit und ersten
Schuljahre erlebt er im heutigen Bad König im Odenwald. Sein Vater war
Kammerdirektor des Grafen zu Erbach-Schönberg in König; mit 18 Jahren
tritt er nach Abschluss der höheren Gewerbeschule in Darmstadt in die
österreichische Kriegsmarine ein.
Für einige Jahre fährt
er zur See im Mittelmeer, im Atlantik und fällt bald allen Vorgesetzten
auf einmal durch seine außergewöhnliche
organisatorisch-wissenschaftliche Begabung, aber auch wegen seiner
Charakterstärke und seinen ungewöhnlichen Führungsqualitäten auf.
Besonders diese Eigenschaft sollte das Überleben der Besatzung der
Expedition von 1872/74 sichern!!
1860-62 unter Admiral Tegetthoff auf der Fregatte
„Radetzky“ erwirbt er sich dessen hohe Anerkennung. Admiral Tegetthoff
bestärkt ihn nicht in seiner frühen Begeisterung für eine
Nordpolexpedition, aber er versucht sie ihm auch nicht auszureden
(Weyprecht wird 1872 den 220 000 Tonnen-Dreimast-Motor-Segler, das
Expeditionsschiff, nach ihm benennen). Er will nun ernsthaft
Polarforscher werden.
1863 wird er zunächst als Schiffsfähnrich leitender
Unterrichtsoffizier auf dem Schulschiff „Huszar“.
1865 liest er den Vortrag des berühmten Geographen Petermann, den dieser in Frankfurt am
Main im Freien Deutschen Hochstift hält, bei einer der drei
wissenschaftlichen Vereine in Frankfurt (neben der Senckenbergischen
Naturforschenden Gesellschaft (gegr. 1817), und dem Geographischen
Verein (später 1861 in Geographische Gesellschaft umbenannt). Das Freie Deutsche
Hochstift war 1859 anlässlich des 100. Geburtstages von Friedrich
Schiller gegründet worden.
Carl Weyprecht bewirbt sich bei dem berühmten
Geographen aus Gotha, August Petermann, um die Teilnahme an der
geplanten Polarexpedition, die als Ziel die freie Fahrt entlang der
West-Ost-Passage nördlich Sibiriens bis zur Behringstraße hat. Er legt
seiner Bewerbung aber auch gleich exakte Pläne über die Dauer dieser
Polarexpedition, über Ausrüstung eines Schiffes (Verstärkung der
Schiffswände und Takelage usw.) und über die notwendige Bereitstellung
von Schlitten, Zelten und Hunden vor. Auch erörtert er bereits die
Probleme des Klimas, der Eisverhältnisse, des Skorbuts! Erst nach der
sofortigen Zustimmung Petermanns bittet er seinen Vater in König
ausführlich schriftlich um Verständnis und Zustimmung zu diesem seinem
Wunsch nach neuen, wissenschaftlichen Erkenntnissen in der
Nordpolarregion zu forschen, die für die kommenden seefahrenden
Generationen von allergrößter Bedeutung wären. Wie schwer muss seinen
geliebten Eltern in der Heimat ums Herz gewesen sein! Kannten sie doch
den starken Willen und Charakter ihres Sohnes!
1866 werden diese ersten Pläne durch den
Preußisch-Österreichischen Krieg zunächst um einige Jahre verschoben. Weyprecht kann nicht an den ersten beiden deutschen Nordpolarfahrten
1868 und 1869/70 teilnehmen, da er von der österreichischen Kriegsmarine
nicht freigestellt wird – und ihm eine weitere Beförderung auch wegen
seiner geringen Besoldung wichtig war!
Weyprecht nimmt auf der Panzerfregatte „Drache“
Teil an der Seeschlacht von Lissa (Österreich besiegt Italien!).
Weyprechts Kommandant und Freund, Baron Moll, wird neben ihm auf der
Kommandobrücke stehend, von einem feindlichen Geschoss tödlich
getroffen. In seiner Eigenschaft als Navigationsoffizier übernimmt
Weyprecht - damals 28 Jahre alt - sofort das Kommando mit
außerordentlichem Geschick, bis der für diese Aufgabe bestimmte Offizier
nach geraumer Zeit die Brücke erreicht. Weyprecht erhält hierfür den
eisernen Kronenorden, eine ungewöhnliche Auszeichnung für einen Offizier
niedriger Charge. Außer ihm wurde nur ein anderer „Sub-altern-Offizier“
mit diesem hohen Orden nach dieser siegreichen Schlacht geehrt.
1868 wird Weyprecht zum Linienschiffsleutnant
ernannt. Er erkrankt während der einjährigen Reise nach Mexiko
lebensgefährlich an Sumpffieber und liegt monatelang im Spital zu
Havanna. Die hygienischen Verhältnisse mag man sich gar nicht vorstellen!
Ein Wunder, dass er diese Erkrankung überlebt. Auf dem Raddampfer
„Elisabeth“ bringen sie den in Mexiko ermordeten Bruder des Kaisers nach
Österreich zurück.
Aufgrund seiner Erkrankung in Mexiko war
Weyprecht eine schnelle Rückkehr nach Europa unmöglich, somit wurde Karl
Koldewey als Ersatz für Weyprecht die Führung der beiden deutschen
Polarfahrten nach Ostgrönland von Petermann übertragen.
An der zweiten deutschen Nordpolfahrt nimmt aber
bereits der österreichische Offizier Julius Payer teil, der aufgrund
seiner alpinistischen und kartographischen Interessen und Begabungen für
die Vermessung und Zeichnung der neu zu entdeckenden Länder von
Petermann als Kommandant zu Lande bestimmt wird.
In den Jahren 1869/70
kann sich Weyprecht an der Küstenaufnahme des adriatischen Meeres
beteiligen, wobei er sich wiederum hervorragend auszeichnet.
1870 nimmt er an der Beobachtung der
Sonnenfinsternis in Tunis teil.
Ebenfalls 1870 lernen
sich die beiden österreichischen Marineoffiziere Weyprecht und Payer
persönlich kennen. Von nun an vertieft Weyprecht in Vorbereitung auf die
gemeinsame Nordpolarfahrt seine Kenntnisse der Astronomie, Meteorologie
und Polarkunde durch intensives Selbststudium.
1871 erfolgt nun die
erste gemeinsame Erkundungsfahrt in die Polarregion östlich von
Spitzbergen. Für diese Fahrt bringt auch der Frankfurter Geographische
Verein 1030 Gulden auf – nachzulesen in den Annalen im Institut für
Stadtgeschichte der Stadt Frankfurt!!
Den Hauptteil der Kosten
dieser „Recognoszierungsfahrt“ trägt jedoch Graf Wilczek.
Vor Antritt der
Nordpolarfahrt hält Weyprecht im Winter 1871/72 im „Frankfurter
Geographischen Verein“ einen höchst aufschlussreichen Vortrag über
Zielsetzungen der im April 1872 geplanten Expedition. Im Protokoll heißt
es dort:
„Das nächstliegende wäre
eine Expedition direkt nach dem Nordpol. Viele Gründe sprechen jedoch
dagegen: eine solche erfordert zwei Schiffe und etwa das doppelte der
vorhandenen Mittel. Ferner ist wissenschaftlich die Erreichung des Pols
nicht so wichtig; er (der Pol) repräsentiert einen Punkt nicht
interessanter als andere Punkte auch. Daher ist für unsere Fahrt die
nordöstliche Richtung, d.h. die Umschiffung der Nordküste Sibiriens in
Aussicht genommen und als ideales Ziel die Durchfahrung der
Behringstraße“.
(Dieses Ziel sollte noch
zu Lebzeiten Weyprechts der Schwede Nordensköld 1879 erreichen, der
„Punkt“ des Nordpols wird 1909 von Cooks und Peary (?) erstmals
“betreten“).
Nachdem die polare
Erkundungsfahrt auf dem Robbenfängerschiff „Isbjörn“ 1871 aufgrund eines
milden Sommers sehr günstig verläuft – es wird der 79. Breitengrad
fast erreicht - startet am 13.Juni 1872 in Bremerhaven die
„Tegetthoff“. Dieser Drei-Mast-Motor-Segler wurde nach Weyprechts
Angaben zu einem see- und eistüchtigen Forschungsschiff in Bremerhaven
in nur wenigen Monaten gebaut. (Die Herstellung eines Modells, welches
im Odenwaldmuseum zu sehen sein wird, dauerte zwei Jahre!).
Bei der Expedition 1872
tritt Graf Wilczek als der größte, private Spender mit insgesamt 30.000
Gulden auf. Diese Expedition wird von vielen privaten Spendern in Österreich
und Deutschland (auch mit 1000 Gulden von Petermann) unterstützt. Graf Wilczek trägt jedoch auch die Kosten für das Proviantlager auf Nowaja
Semlja, das der Expeditionsmannschaft im Falle der Not als Rettung
gedacht ist. Dieses Notlager sollte 1874 nach Verlassen des im Eise
festgehaltenen Schiffes verfehlt werden!
Für diese Expedition
werden in Wien vom „Comité für die österreichisch-ungarische
Nordpol-Expediton“ über 200 000 Gulden gesammelt. Weyprecht bedankt sich
bei seiner Excellenz Edmund Graf Zichy mit folgenden Worten: „Dank den
Bemühungen und liberalen Ansichten des Comités verfügen wir über Mittel
wie wenige Expeditionen vor uns“.
Am 14.Juli 1872 ist die
Abfahrt von Tromsö – hier wird der Norweger Carlson an Bord genommen.
Alle anderen Mitglieder der Mannschaft kommen aus dem
österreich-ungarischen Raum: aus Böhmen, Mähren, Tirol, Ungarn, und vor
allem aus dem istrianisch-dalmatinischem Gebiet. Weyprecht heuert gegen
allen Rat Offiziere und Matrosen aus dem Süden an! Diese Männer würden
nicht wegen vorheriger Erfahrungen im Eise bei Gefahr und Entbehrung
entmutigt sein und dem Alkohol sofort verfallen, sondern sie seien im
Gegensatz zu Mannschaften aus dem Norden heiter, würden singen, und ihr
Drang zurückzukehren in die Heimat sei so stark, dass sie nicht
verzweifeln sondern dem Kommandanten zur See in allen seinen
Entscheidungen jederzeit vertrauen würden! Wie sollte sich dieser mutige
Beschluss später bewähren!!
Am 21.August verabschiedet sich die (der)
„Tegetthoff“ von der Mannschaft auf der Isbjörn, mit dem Graf Wilczek
das Proviant für das Lager auf Nowaja Semlja deponiert hat. Sie trafen
sich glücklicherweise noch in der Barentssee. Es wird ein letztes Foto
gemacht von den Schiffen, von der Mannschaft (Fotograph Burger).
Bereits am selben Abend
erste Begegnung mit Eis!
Lesen Sie hier die ersten Einträge im Schiffstagebuch
November 1873 während der neuerlich eingetretenen Polarnacht frieren die das Schiff
umklammernden Eismassen mit der Insel Wilczek zusammen.
Am 23. Februar1874beschließen die Offiziere, keine dritte Überwinterung hinzunehmen,
sondern das Schiff im Mai 1874 zu verlassen.
Im März stirbt der
Maschinist Otto Krisch an seiner Tuberkulose und wird auf der
Wilczek-Insel unter Steinen begraben. Er muss als einziger der
24-köpfigen Mannschaft zurückbleiben!
In den drei Monaten nach
Aufgang der Sonne von Mitte Februar 1874 bis Mai unternimmt Julius
Payer, der Kommandant zu Lande, drei Landexpeditionen und gelangt bis
auf die nördlichste Insel, die er Rudolf-Insel tauft und darauf die
österreichische Fahne hisst. Er vermutet noch weiter nördlich Land, (das
Petermannland), das sich aber später als Fehldeutung herausstellt.
Diese Landexpeditionen
werden unter unbeschreiblichen Mühen und unter Aufzehrung der letzten
Kräfte durchgeführt. Payer gibt den Inseln, den Bergkuppen, den
Meeresengen, Namen österreichischer und deutscher Stätte und
Persönlichkeiten. Wir finden auf der Karte die „Wilczek-, „Koldewey-,
Hochstetter-, Hall-„Wiener-Neustadt-, Rudolf-Insel“ ,das „Kap
Tegetthoff“, „Kap-Frankfurt“. (Von späteren Entdeckern bekommen Inseln
und Sunde die Namen Payer und Weyprecht!)
Auf der „Lamont-Insel“ –
benannt nach dem Astronomen Alexander Lamont -, sollte ein junger
russischer Forscher, Wladimir Serow, 1978 eine 104 Jahre alte
„Flaschenpost“ von Weyprecht finden, in der dieser auf dem Rückmarsch
späteren Generationen die Entdeckung von Franz-Josefs-Land kundtut.
Dieser Brief war adressiert an die Österreichisch-Ungarische Admiralität
und kam daher 1980 nach 106 Jahren von Moskau nach Wien und dort in die
Akademie der Wissenschaften. Dieses unversehrte Schreiben war von
Weyprecht auf dem Rückmarsch in einem Holzröhrchen – einem abgesägten
Stuhlbein – und vor Wasser, Eis und Schnee in einem kleinen Tongefäß
derart geschützt, dass wir sie in der Ausstellung im Odenwaldmuseum -
erstmalig ausgestellt - in Michelstadt werden bewundern dürfen!
20. Mai 1874: Der
Rückzug beginnt, das Schiff wird verlassen. Fünf der Boote werden auf
Schlitten verpackt. Alle Instrumente, alle Aufzeichnungen, die Weyprecht
und seine Offiziere während des 2-jährigen Aufenthaltes im Eise machten,
werden wasser- und stoßsicher verpackt. Zurück bleiben müssen private
Dinge, Proviant, Kohle, Munition und ..die Hunde!
Die letzte Eintragung im
Schiffstagebuch vom 20.Mai über das Verlassen der Tegetthoff – das
Schiff war längst zur geliebten, sicheren Behausung geworden - werden
wir ebenfalls im Original in der Ausstellung nachlesen können.!!
Die Schlitten werden
gezogen über die von unzähligen Blöcken, Höckern, Rissen und Spalten
zerfurchte Eis- und Schneewildnis, um nach Wochen festzustellen, dass
durch ungünstige Winde aus Süden eine Norddrift die Eismassen und mit
ihnen die ermattete Mannschaft wieder zurückgetragen hat. So befinden
sie sich am 15. Juli wieder auf Höhe der Lamont-Insel, nur 37 km südlich
der Tegetthoff! Einige wollten in ihrer Panik, ihrer Verzweiflung,
wieder zurück an Bord, aber Weyprecht schafft es, mit der Bibel in der
Hand, die Mannschaft zum rettenden Weitermarsch südwärts zu bewegen!
Das berühmte Ölgemälde
„Nie zurück“ (Heeresgeschichtliches Museum in Wien) gibt uns Zeugnis
dieser hoffnungslosen Lage! Erst Mitte August wird das offene Meer
erreicht. Groß war die Freude, endlich konnten die Boote zu Wasser
gelassen werden!
14.August 1874:
...„Das Tosen und Brausen der Brandung war eine köstliche Musik für
unsere Ohren“...schreibt Weyprecht in sein schmales Tagebüchlein, das er
in seiner Brusttasche trocken verwahrt!

Payer erzählt: „Mit
unendlicher Befriedigung sahen wir den weißen Saum des Eises nach und
nach zur Linie werden und endlich verschwinden“. In diesem Jahr war zu
ihrem Glück die Eisgrenze weit nach Norden gerückt!
Am 18. August legen sie
in einer Bucht von Nowaja Semlja kurz an und laben ihre Augen an der
üppigen blühenden Vegetation.
Das letzte Proviant ist
aufgebraucht, als nach weiteren 6 Tagen auf den vollbesetzten, kleinen
Ruderbooten sie in der letzten Bucht, am 24. August in der Dunen-Bay
russische Fischerschiffe erblicken!
96 Tage dauerte es nach
dem Verlassen der Tegetthoff, bis die Mannschaft von diesen russischen
Walfischfängern aufgenommen werden. Groß ist die beiderseitige Freude an
Bord! Die russische Mannschaft – wie alle in diesen Monaten in den
Nordmeeren fahrenden Schiffe waren informiert und hatten schriftlichen
Befehl, die österreichisch-ungarische Expeditionsmannschaft aufzunehmen,
sollten sie ihnen begegnen. Alle Schiffe hatte Kopien von Briefen von
Angehörigen und Freunden an Bord. So erfuhr Weyprecht schon auf dem
russischen Schiffe vom Tode seines geliebten Vaters.
Die Mannschaft wird in
Vardö in Norwegen an Land gebracht, von wo die erste Meldung ihrer
Rettung wie ein Lauffeuer durch Europa geht!
Die Empfänge in Hamburg,
in Breslau und endlich in Wien sind überwältigend. Weyprecht, der
gut aussehende Mann, ist aber kein Freund großer Gesellschaften, großer
Ehrungen. Er sagt: „Auf keiner Seefahrt bin ich seekrank geworden, aber
bei diesem Trubel werde ich es noch!“ Ganz anders seine Mannschaft, die
sich dem Taumel hingibt. Weyprecht macht sich nicht ohne Grund Sorgen um
einige Männer. Wie werden sie sich nach Jahren der Entsagung und Tagen
des Jubels in ihrem bescheidenen Leben wieder zurechtfinden. Und einige
schaffen es auch nicht!
Den ihm angebotenen Adelstitel lehnt Carl
Weyprecht ab und widmet sich verbissen der Bearbeitung der geretteten
Messergebnisse und arbeitet ohne Rücksicht auf seinen sich immer weiter
verschlechternden Gesundheitszustand.
Seine Idee „Internationale Polarjahre“ zur
systematischen Erforschung der Polarwelt sollte nun realisiert werden.
Er erlebt jedoch nur noch die Zusage einiger europäischen Nationen (auch
Russland ist dabei), aber nicht mehr das „1. Internationale Polarjahr
1882/83" mit 14 Stationen rund um die Nordpolarregion, ausgerichtet von
11 Nationen!
Weyprecht ist heute als Begründer dieser
internationalen geophysikalischen Jahre anerkannt. Die „Deutsche
Gesellschaft für Polarforschung“ vergibt ihm zu Ehren die „Weyprecht-Medaille“
an verdiente Wissenschaftler.
Am 29.März 1881 stirbt
Carl Weyprecht in Michelstadt, wohin ihn sein Bruder, der Arzt Robert
Weyprecht, sterbend in einem Salonwagen des Kaisers von Wien nach Hause
geholt hatte.
Am 31. März 1881 wird er
neben seinem Vater auf dem Friedhof in König begraben und erhält ein
Ehrengrab.
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© 2006-2009 Carl Weyprecht Ausstellung
Letzte Änderung: 13.09.2009 Webmaster: Dr. Dieter Heimer | |
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