The Making of.. wie alles begann         Teil 1     9.2.-8.3. 2006


 

Die Vorbereitungen für die Sonderausstellung laufen im Odenwald- und Spielzeugmuseum auf vollen Touren.

 

9. Februar 2006

Die für die Eisinstallationen benötigten Elemente, zur Verfügung gestellt von Koziol „ideas for friends“, Erbach – müssen in mühevoller Kleinarbeit zusammengesteckt werden:

Ein neuer Anstrich wird gleich mitgemacht- nach 20 Jahren sind so manche Wände nicht mehr ganz so weiß!

Michelstädter Geologie in der Eislandschaft?

Passend dazu wird die Geologie in Spitzbergen präsentiert – Erdgeschichte zum Verstehen für jedermann, dank der Unterstützung des BGR (Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe), Hannover

16. Februar 2006

....und manchmal müssen alle verfügbaren Kräfte mobilisiert werden, hier muss die Turmuhr aus dem Schloss Fürstenau in Steinbach weichen, um dem Modell der Ariane Trägerrakete Platz zu schaffen. Das 2. Obergeschoss im Museum steht ganz im Zeichen der satellitengestützten Erd- und Klimabeobachtung, ausgestattet mit professionellem Anschauungsmaterial der esa in Darmstadt:

da steht sie noch auf ihrem Sockel – die Turmuhr aus dem Schloss Fürstenau

 

 

.. und mit vereinten Kräften, unterstützt von den Männern des Städtischen Bauhofes

... kommt sie heil unten an – und kann nun in eine dunkle Ecke für das nächste halbe Jahr gefahren werden.

2. März 2006

Die ehemalige Landwirtschaftsabteilung wird zur Eislandschaft umgebaut- dank der, eigentlich für Silage vorgesehenen Folie, der in Michelstadt ansässigen Firma RKW AG, wird der Raum in eine Eiswüste verwandelt:

 

Die Dekoration ist fertig vorbereitet für die Ankunft des Eisbären:

Ein ausgewachsener Eisbär und arktische Vögel werden bei Eis und Schnee aus dem Naturkundemuseum in Gotha geholt. Glückliche Ankunft aller Beteiligten nach 9 Stunden Fahrt bei Eis und Schnee:

Ankunft des Fahrzeuges im Kellereihof in Michelstadt

Alle Vögel sind schon da! – und garantiert ohne Vogelgrippe. Arktische Vögel werden in der Ausstellung ebenfalls zu sehen sein.

„Ist der riesig!“ - Es ist vollbracht- der Eisbär befindet sich an seinem Platz in der Ausstellung

Begeisterung bei der Urgroßnichte Carl Weyprechts  Dr. Heidi v. Leszczynski (links)

Die erste Nacht im neuen Zuhause für die nächsten 5 Monate hat er gut verbracht!

 

6. März 2006

Ankunft der Ölgemälde aus Bad Windsheim – Großformatige Eisgemälde des Expeditionsmalers Gerhard Rießbeck werden sachgemäß im Magazin bis zur endgültigen Anbringung in den  Ausstellungsräumen verwahrt

7. März 2006

Professionelle Aufbauhilfe trifft von der Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe, Hannover für den Ausstellungsteil „Polarforschung heute“ ein.

Dr. Karsten Piepjohn der Konzeptionist der Ausstellung „Expedition heute – die Wanderung Spitzbergens über die Jahrmillionen der Erdgeschichte vom Südpol zur heutigen Lage in der arktischen See.

 

Hier wird das Expeditionsschlauchboot (nach 7000 gefahrenen Arktiskilometern nur noch für Ausstellungen als Anschauungsobjekt zu gebrauchen) aufgebaut und positioniert:

Ein Modell der Polarstern , altgedientes Forschungsschiff der Bundesrepublik Deutschland, wird als Modell in die Ausstellung integriert. Diese Leihgabe des Alfred-Wegener-Institutes, Bremerhaven ist nur bis Anfang Mai in der Ausstellung zu bewundern.

8. März 2006

... dank der professionellen Unterstützung entsteht der Ausstellungsteil Polarforschung heute in zwei Tagen: